„Let her try“
für Sopran und Violoncello
Vertonung eines Fragments aus „Patriarchal Poetry“ von Gertrude Stein
Dauer“: ca. 7 Min. 30 Sek.
Entstehung: Oktober 2025
- bisher nicht aufgeführt
„Der Balkon – Josefine, die Sängerin trägt heute Kafka vor“
für Mezzosopran, große Flöte, Klarinette in B,
Violine, Viola, Violoncello und Klavier
2. Preis bei der „10. European Composer Competition“ vom Franz Schubert Konservatorium Wien
In meinem Stück tritt Josefine, die Sängerin, aus der gleichnamigen Kurzgeschichte von Kafka vor ihr Publikum aus dem Mäusevolk und trägt Texte aus dem Roman „Amerika“ von Kafka vor.
In diesem Stück wird die Mezzosopranistin immer wieder szenisch als Josefine gezeigt. Während das Ensemble das herbeiströmende Mäusevolk musikalisch imitiert, sehen wir sie konzentriert auf ihren Auftritt warten. Nach dem ersten Abschnitt ihres Vortrages hören wir vom Ensemble den Applaus und den Jubel der Mäuse und sie bedankt sich mit einer leichten Verbeugung oder einem Knicks. Am Ende ihres kleinen Konzertes zerstreut sich die Mäuseschar wieder und sie bleibt konzentriert und in ihre Gedanken versunken allein zurück.
Dauer: ca. 10 Min. 25 Sek.
Entstehung: Juli bis September 2024
- bisher nicht aufgeführt
„de partes“ für Heiner Frauendorf
für große Flöte, Violoncello und Klavier
2. Preis bei der „7th World Championship“ vom Franz Schubert Konservatorium Wien
I started to compose this trio in the spring of 2022. The idea was to create something like a patchwork. The patches were like small modules created by the mathematical values of geometric objects such as squares or triangles of various sizes and shapes. In summer of 2022, I learned that a friend and colleague of mine had died in an accident. I decided to honour him with a musical quote. For a music theatre piece we created together, he used variatios on a theme from Grieg’s Peer Gynt Suite. So did I in bar 68 – 72 of my piece. It should be a commemoriative sign. But it became more. The piece developed more an more into an emotional processing and the mathematical modules mutated to a inner discussing.
Dauer: ca. 12 Min. 50 Sek.
Entstehung: 2022/2023
- bisher nicht aufgeführt
„ai vivi“
für Klarinette (B), Violine, Violoncello und Klavier
Dauer: ca. 09’30“
Entstehung: April/Mai 2019
1. Preis beim IV International Composition Competition GMCL / Jorge Peixinho
Special mention bei der Composition Competition 2019 vom Ensemble Impronta
Der italienische Titel „ai vivi“ bedeutet auf deutsch „für die Lebenden“.
„Was mich erschreckte“
für Mezzosopran und Orgel
Dauer: ca. 10’30“
Entstehung: Januar bis März 2017
In dieser musikalischen Darstellung der Geschichte des IJOB wird die Schöpfung, die für uns auch bei stetig wachsender wissenschaftlicher Erkenntniss unfassbar in ihrer Größe und Komplexität ist, als“unmenschlich“ beschrieben. Sie kann unmöglich nur unsere Interessen verfolgen. Es ist an uns selbst, das Unethische in uns und in unserer Welt zu bekämpfen.
Bei dem Stück „Was mich erschreckte“ habe ich meine Techniken auch auf die Folge der Primzahlen angewendet. Sie steht hier für das Unermeßliche, während die Fibonacci-Folge das irdisch-naturverbundene Menschsein repräsentieren soll.
Auch den Text habe ich anhand der so gewonnenen Zahlenreihen gestaltet. Ganze Wörter, Silben oder „Klangteile“ eines Wortes bilden Pools, deren Bestandteile mit Hilfe der Zahlenreihen neu angeordnet werden.
„Nach dem Lied“
für Sopran, Oboe, Fagott, Viola, Violoncello und Klavier
Dauer: ca. 8 Minuten
Entstehung: 2015
Auszeichnung beim „15. Kompositionswettbewerb um den Carl von Ossietzky-Preis der Universität Oldenburg“
Das Kind ist in den Schlaf gesungen, das Lied „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ hallt im Kopf noch nach. Aus dem Weitersingen und Weitersummen wird ein Neu-Hören des Liedes. Unbequeme Gedanken bahnen sich ihren Weg in das Bewußtsein. Können wir Kindern wirklich
Sicherheit geben? Finden sie nicht eher eine Welt voller Kriege und Überlebenskämpfe vor? Und wie viel Schuld tragen wir persönlich daran? Stützt sich unser luxuriöser Lebensstil nicht seit sehr langer Zeit auf das Leid unzähliger Menschen? Und wieviel Grausamkeit finden wir angemessen, wenn es darum geht, das zu verteidigen, was uns lieb ist?
„Portrait in front of Points and Strokes“
für Violoncello und Tonband
Dauer: 10 Minuten
Entstehung: 2015
Violoncello: Andreas Voss

„Szelek“
für Cimbalom, Violine, Kontrabass und drei Stimmen
Dauer: ca. 14 Minuten
Entstehung: 2013/14
Enikö Ginzery (Cimbalom), Emmanuelle Bernard (Violine), Jesper Ulfenstedt (Kontrabass), UA 05.05.2015 im Rahmen der Reihe
„Unerhörte Musik“ im BKA Berlin:
„Die Einsamkeit des Funkers“
für Bassetthorn und Orgel
Dauer: ca. 10 Minuten
Entstehung: 2014

3. Preis beim „7. Internationalen Orgelkompositionswettbewerb von Lisdorf/Saarlouis“
